Sommercamp II 2018

10. Tag

Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass die Ehrenamtlichen diese riesige Zeltstadt ganz allein aufbauen. Mit diesen riesigen, vielen Stangen, das ist doch unmöglich. Doch genau das haben Jakob und Denis beim Frühstück heute erzählt. Pro Saison gibt es jeweils 2 Abbau- und 2 Aufbauwochenenden. Als erstes müssen alle Bodenplatten runtergetragen, richtig gelegt und geschraubt werden. Anschließend werden die Anker im 45 Grad Winkel in den Boden geklopft je nach Wetterverhältnissen ist das mehr oder weniger anstrengend.

Die Stangen, welche das Dach nach oben drücken werden über Spanngurte an den Ankern festgemacht. Das ganze erfordert viel Koordination und Teamwork, da die Stangen leicht rauskippen können wenn sie nicht schnell genug befestigt werden. Wenn dann schließlich das Dach samt Stangen steht, werden die Seitenwände angebracht und das erste Schlafzelt steht. Schwieriger ist es bei dem großen Essenszelt und beim großen Auftrittszelt. Diese haben nämlich zusätzlich zu den normalen Stangen noch vier Masten und eine Metallkuppel, an welche Trapeze und Tücher aufgehängt werden können.

Leider ist die Arbeit noch lange nicht vorbei wenn alle Zelte stehen. Beim zweiten Wochenende geht es vor allem darum die Technik anzubringen. Dazu gehört: Strom legen, Licht und Tonanlage aufbauen, Innenlichter und Außenlichter anbringen. Nach einem solchen Wochenende sind alle Betreuer und Helfer fix und fertig und die ein oder anderen haben auch Muskelkater. Ich freue mich schon auf das Mittagessen um noch mehr zu erfahren.

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